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Opp

08.01.2011 Die Weihnachtsgeschichte heute oder: Familie Zimmermann waren Outdoor-Freaks.

Wie sähe sie wohl aus, die Weihnachtsgeschichte, in unserer heutigen (westlichen) Welt? Die Wanderung der Zimmermanns, also Josefs, der schwangeren Maria und des (dann geborenen) Jesuskindes hätte sicherlich nicht auf Befehl Davids und seiner Volkszählung stattgefunden. 

Viel eher kann ich mir vorstellen, dass Josef, der vor Weihnachten noch eine ganze Reihe an Möbelstücken ausliefern hätte müssen, diesen Outdoor-Kurzurlaub mit seiner Maria geplant hätte: Acht Tage Trekkingtour von Nazareth ans Tote Meer, zum Beispiel. Um mal schön auszuspannen von dem ganzen Zimmermann-Stress und um die Natur zu genießen – der Dezember ist ja bekanntlich einer der besten Monate für Outdooraktivitäten in Israel. 

Daß eine Hochschwangere wandern geht, ist heute vielleicht nicht mehr so üblich. Aber wie wir wissen, war das mit dem Jesuskind ja auch keine normale Schwangerschaft. Und Jesus kein normales Baby. Die Maria der Neuzeit hätte sich also vermutlich auf den Trip gefreut und vorsorglich schon mal eine Babyhängematte und eine Kraxe eingepackt, statt sich auf das Vorfinden einer Krippe zu verlassen. 

Dass Sandalen und weiße lange Leinenhemden nicht zu ihrem Outfit gehört hätten, versteht sich von selbst. Bewaffnet mit Karbonstöcken, Trekkingschuhen, Softshell und Regenhose hätte man die modernen Zimmermanns angetroffen. Und wenn es dann zur überraschenden Geburt Jesu in Bethlehem, eine Tagesreise vor dem eigentlichen Ziel, einem Wellnesshotel am Toten Meer, gekommen wäre... tja, dann hätten sich die Zimmermanns nicht auf himmlische Heerscharen, Hirten und einen Stern verlassen müssen. 

Vermutlich hätte Josef einfach nur mal kurz seine 200 Lumen LED-Lampe anknipsen müssen, und alle Hirten im Umland hätten flugs zu ihm gefunden. Oder – und das liegt natürlich noch näher – er hätte dem Oberhirten eine SMS geschrieben. Aber zugegebenermaßen: das wäre doch irgendwie langweilig, oder?

In diesem Sinne: ein frohes Weihnachtsfest!

Caroline Opp

Penning

15.09.2010 Angefixt

Die Eurobike in Friedrichshafen ist vorbei. 65?000 Besucher kamen zum globalen Branchentreff. Imposant. Doch was die Statistik nicht auszudrücken vermag, ist die Stimmung, die vier Tage lang am Bodensee herrschte. Messe ist Geschäft, natürlich. Aber sie ist auch Show – und Bühne derer, die den Bikesport bewegen. 

Entwickler von Weltkonzernen wie Bosch treffen auf Tüftler aus der Garage, Profis auf Hobbyrennfahrer, die gerade die letzten Cents von ihrem Konto geräumt haben, um sich ihr Traumbike zusammenzubasteln. 

Bikefreaks, denen der Wind, der ihnen am Berg um die Nase weht, wichtiger ist als die tipptopp funktionierende Schaltung, treffen auf Technik-Nerds, die ohne einen Anflug von Müdigkeit nächtelang über den Klang von Carbonfelgen und Hinterradnaben fabulieren.

Dieses große Get-Together riecht nach dem Schmelztiegel pulsierender Großstädte, gezeichnet vom produktiven, innovativen Chaos, vom Drang nach vorne. Gerade glaubten wir, das Mountainbike sei ausgereift, da kommen neue Konzepte: Getriebe-Bikes, Twenty-Niner, E-Bikes,?…

Es liegt in der Natur von Fahrrädern, dass sie in Bewegung sein müssen, um nicht umzufallen. Und ein bisschen was davon färbt wohl auch auf die Menschen ab, die auf ihnen unterwegs sind. Gut so. 

Das »Bike Sport News«-Team jedenfalls verließ die Eurobike bewegt?… und angefixt aufs Biken.

Keep on rolling

Christian Penning

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