Der Zeltverkäufer

Einleitung

Bild: Vaude, Bastian Morell

Das Zelt ist keine Erfindung der modernen Outdoor-Industrie. Schon vor 13.000 Jahren bauten unsere Vorfahren mobile Behausungen aus Ästen und Zweigen, die mit Tierhaut oder Fell bespannt wurden. So schützten sie sich selbst und Vorräte auf Wanderung vor dem Wetter.

Seit dieser Zeit hat das Zelt natürlich eine enorme Entwicklung hingelegt: das moderne Zelt besteht – in der Regel – aus zusammenlegbaren Alu- oder Glasfasergestängen, einen Nylon- oder Polyester-Innenzelt mit Moskitonetz-Einsätzen und einem beschichteten Nylon- oder Polyester-Außenzelt, das wasserdicht ist. Das Zelt wird mit Heringen und Abspannleinen befestigt und ist so stabil. Zusammengepackt passt das Zelt (in leichter Trekking-Ausführung) in einen Tages-Tourenrucksack und hat ein Gesamtgewicht von ein bis zwei Kilo.

Doch heute wie damals bleiben die Funktionen des Zeltes die gleichen. Ein Zelt sollte

  • seinen Bewohner vor Regen, Wind und Kälte schützen
  • genug Platz zum Schlafen, für Gepäck und Proviant bieten
  • gut zu transportieren und
  • leicht auf- und abzubauen

sein. Dabei legen verschiedene Zielgruppen natürlich unterschiedlich starken Wert auf die einzelnen Funktionen: einem Expeditionsbergsteiger wird es wichtig sein, dass sein Zelt sturmstabil und schneefest ist und auch bei den schlechtesten Sichtverhältnissen noch zu erkennen ist, jemand, der mit dem Rad durch Skandinavien fährt, wird es wichtig finden, dass das Zelt viel Stauraum bietet, sodass man Gepäck und Räder ins Zelt stellen kann und der Besucher eines Musikfestivals wird vor allem ein Zelt wollen, das günstig und schnell aufzubauen ist. 

Dauer des Trainings: ca. 20 Minuten

Informationen

Anmeldung

Um an diesem Training teilzunehmen müssen Sie sich zuerst anmelden.

Passwort vergessen