Cookie Consent by Cookie Consent
 

Mammut: Jacken und Hosen

Einführung

Photo: Mammut

Von der Seilerei zur nachhaltigen Seilschaft

Der Schweizer Bergsportausrüster Mammut ist vielleicht kein Seilpartner im klassischen Sinn, er ist jedoch ein Begleiter für alle Lebenslagen am Berg – und das seit 1862, also seit knapp 160 Jahren. Dieser Erfahrungsschatz beruht auf dem Wissen mehrerer Bergsteiger-Generationen und macht Mammut zu der vertrauenswürdigen Premium-Marke, die sie heute ist.

Ihre Wurzeln liegen in der Schweizer Ortschaft Dintikon, wo der junge Seiler Kaspar Tanner den heutigen Weltkonzern als kleines Familienunternehmen gegründet hat. Fast 100 Jahre lang lag der Schwerpunkt auf der Herstellung hochwertiger Seile – anfangs noch für den alltäglichen Gebrauch, schnell jedoch für den Einsatz am Berg in Form von Gletscher- und Kletterseilen. Mit der Entwicklung des ersten Barryvox VS 86 Lawinenverschütteten-Suchgerätes im Jahr 1969 für die Schweizer Armee geht Mammut einen wichtigen Schritt in Richtung Vollausstatter im Bergsport, der mit der Einführung von Schlafsäcken, Zelten und Bekleidung im Jahre 1973 volle Fahrt aufnimmt.

Dieses Training ist gesponsert von: MAMMUT

Mammut ist ein 1862 gegründetes Schweizer Outdoor-Unternehmen, das Bergsportfans auf der ganzen Welt hochwertige Produkte und einzigartige Markenerlebnisse bietet. Seit mehr als 155 Jahren steht die weltweit führende Premium-Marke für Sicherheit und wegweisende Innovation. Mammut Produkte vereinen Funktionalität und Leistung mit zeitgemässem Design. Mit der Kombination aus Hartwaren, Schuhen und Bekleidung ist Mammut einer der komplettesten Anbieter im Outdoor-Markt. Die Mammut Sports Group AG ist in rund 40 Ländern tätig und beschäftigt mehr als 820 Mitarbeitende.

mammut.com

Dauer des Trainings: ca. 15 Minuten.

Wissen

Schweizer Marke übernimmt weltweite Verantwortung

Seitdem erfindet Mammut sich selbst, aber vor allem seine Produkte immer wieder neu. Dabei geht es jedoch nicht darum, schnelle Wegwerfartikel zu produzieren, die ständig erneuert werden müssen, sondern vielmehr darum, bestehende Produkte und Produktionsprozesse zu verbessern – für die Kunden, für die Mitarbeiter und für die Umwelt. Dazu zählt zum Beispiel die bewusste Entscheidung, Mitglied in der Fair Wear Foundation (FWF) zu werden. Im Jahr 2008 ist Mammut damit die erste Outdoor-Marke, die sich der gemeinnützigen Organisation anschließt und sich offen für Ziele wie „Keine Kinderarbeit“, „Faire Gehälter“und „Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen“ einsetzt. Mittlerweile zählt die Fair Wear Foundation über 80 Mitglieder weltweit, darunter auch Gewerkschaften, NGOs, Fabriken, Unternehmensverbände und Regierungen. Sie alle verfolgen eine gemeinsame Absicht: die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie. 

Die Überprüfung erfolgt jährlich und das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Produktionsphasen, insbesondere den Näharbeiten, die als arbeitsintensivste Schritte des Produktionsprozesses gelten und somit großes Potenzial für unzureichende Arbeitsbedingungen bergen. Neben der jährlichen Überprüfung gewährleisten auch regelmäßige Fabrikbesuche, regelmäßige Audits und ein anonymer Beschwerdemechanismus die Einhaltung der Maßnahmen. Zudem sorgen Interessenvertreter vor Ort für einen transparenten Austausch zwischen der FWF, der jeweiligen Marke und den weltweiten Produktionsstätten. Mammut produziert in den Ländern Portugal und China und führt aktuell den Status „Good“ (gut), ist aber bestrebt, den Titel „Leader“ (führend) zu erreichen.

"We care" - Mammuts Antwort auf umweltfreundliches Wirtschaften

Dies könnte bereits 2025 der Fall sein, denn dieses Datum markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein für Mammut in Bezug auf Nachhaltigkeit und Transparenz. Zwar bezieht sich 2025 in erster Linie auf Umweltschutz, sagt aber viel über die ernsthaften Bestrebungen aus, die Mammut in Bezug auf nachhaltiges Wirtschaften hat. Das oberste Ziel ist es dabei, bis 2025 Per- und Polyfluorierte Chemikalien (PFC) vollständig aus dem kompletten Sortiment zu eliminieren. PFCs wurden jahrelang flächendeckend in der Outdoor-Industrie eingesetzt und wegen ihrer sehr guten wasser- und ölabweisenden Eigenschaft als Imprägnierung geschätzt. Die chemische Verbindung sorgt dabei für den typischen Abperleffekt und verhilft dem Kleidungsstück zu einer dauerhaft wasserabweisenden Schutzschicht (DurableWater Repellent – DWR). Mittlerweile sind PFCs wegen ihrer umweltbelastenden Auswirkung jedoch stark in Verruf geraten. Soweiß man heutzutage, dass eine nachträgliche Entfernung aus dem Wasser kaum möglich ist und die chemischen Substanzen bereits Teil unserer Nahrungsnetze sind. Sprich: PFCs sind Teil gleich mehrerer Nahrungsketten und damit Bestandteil unseres Ökosystems. Marken wie Mammut arbeiten deshalb mit Nachdruck an alternativen Lösungen, die Outdoor-Bekleidung und Ausrüstung auch ohne PFC-Imprägnierung langlebig und robust macht, und greifen im Einkauf bewusst zu Stoffen, die ohne PFC bearbeitet werden. Bei Mammut sind schon heute knapp 70 Prozent der Bekleidung frei von PFC, und bis 2025 will Mammut die oben genannten 100 Prozent erreichen.

Neben PFC kommen bei der Herstellung von Bekleidung in der Regel auch noch weitere Chemikalien zum Einsatz, die allerdings ebenso häufig umweltbelastend und gesundheitsschädlich sind. Ein Gütesiegel, das sich auf die nachhaltige Herstellung von Textilien und damit den Verzicht von schädlichen chemischen Substanzen konzentriert, ist das im Jahr 2000 entwickelte bluesign-System, der aktuell strengste Standard in der Textilindustrie. Mammut ist seit 2011 bluesign-Systempartner und verarbeitet seitdem überwiegend bluesign-zertifizierte Materialien. Aktuell sind rund 70 Prozent des Mammut Sortiments bluesign-zertifiziert,bis 2025 soll dieser Anteil auf 95 Prozent anwachsen. Wichtig in der Kommunikation mit dem Endkonsumenten ist, dass ein bluesign-zertifiziertes Produkt unbedenklich für die Gesundheit ist und ebenso unbedenklich fürs eigene Gewissen.

Das Besondere an bluesign ist nämlich, dass nicht erst das Endfabrikat überprüft wird, sondern der gesamte Fertigungsprozess von Anfang an. Damit soll ein verantwortungsbewusster Einsatz von Ressourcen garantiert werden, der sich in den fünf Prinzipien von bluesign zusammenfassen lässt:

  • Ressourcenproduktivität
  • Arbeitssicherheit
  • Gewässerschutz
  • Immissionsschutz
  • Verbraucherschutz

In Ergänzung zu bluesign führt Mammut darüber hinaus eine sogenannte Restricted Substance List (RSL). Darunter versteht man eine Liste, auf der sämtliche Chemikalien aufgeführt sind, die potenziell umweltbelastend sind, deren Verwendung unterhalb bestimmter Grenzwerte jedoch erlaubt ist. Mammut setzt für seine Produkte diese Schwellenwerte noch niedriger an und verlangt von all seinen Lieferanten deren Einhaltung. Sichergestellt wird dies durch regelmäßige Tests der angelieferten Materialien und Komponenten.

Eine weitere ressourcenschonende Entwicklung, auf die Mammut setzt, ist die sogenannte Spinndüsenfärbung. Mit diesem Färbeverfahren werden – im Vergleich zur herkömmlichen Wasserfärbung – schon bei der Herstellung bis zu 75 Prozent Wasser und bis zu 90 Prozent Chemikalien eingespart. Neu an dieser Färbemethode ist, dass die Farbpigmente von Anfang an auf die einzelnen Fasern appliziert werden und nicht erst das Endprodukt eingefärbt wird. Das bringt neben den umweltschonenden Aspekten noch zwei weitere Vorteile mit sich: Die Produkte sind zu 100 Prozent farbecht und bleichen auch durch Sonne, Abrieb oder sogar Bleichmittel nicht aus. Eine der bekanntesten Arten der Spinndüsenfärbung ist das sogenannte Dope-Dye-Verfahren, das auch Mammut einsetzt. Man findet deswegen beide Begrifflichkeiten in Produktbeschreibungen, sie meinen aber dieselbe ressourcenschonende Färbetechnik.

In der Kundenberatung sind die Vorteile stichhaltige Argumente für den Kauf – für Mammut hingegen ist es eine logische Investition in die Zukunft. Mit der selbstauferlegten Kampagne „We Care“ bündelt die Schweizer Premium-Marke ihre Ziele für Umweltschutz, Tierwohl, Ethik und Ressourcenschonung und übernimmt damit Verantwortung. Mammut beweist damit einmal mehr, dass sie sich nicht auf ihrem Status als Traditionsunternehmen ausruht, sondern neue Wege wagt – auch im Bereich der Digitalisierung.

Von Dintikon zu Digital

1862 hatte Kasper Tanner vermutlich keine Vorstellung davon, dass sein lokales Familienunternehmen etwa 150 Jahre später weit über die Grenzen des kleinen Orts Dintikon bekannt sein würde. Geschweige denn, dass die Produkte dank unsichtbarer Chips zur digitalen Hightech-Ausrüstung werden.

Konkret handelt es sich dabei um die Einführung der NFC-Technologie, die Mammut als erstes Outdoor-Unternehmen und als eine der ersten Sportmarke eingesetzt hat. Unter dem Namen Mammut Connect verbindet Mammut damit die Offline- mit der Online-Welt und vereint dabei Hard- und Software in einem einzigartigen Produkt.

Unter NFC, also Near Field Communication, versteht man den kontaktlosen Austausch von Daten zwischen einem passiven Sender (beispielsweise einem Chip in der Bekleidung) und einem Lesegerät (beispielsweise einem Smartphone). In der Textilindustrie beziehungsweise im konkreten Fall von Mammut bedeutet dies, dass der Kunde jederzeit auf die gespeicherten Informationen zugreifen kann. Die dafür programmierte App Mammut Connect erweitert die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Marke, Handel und Kunden, indem sie eine Plattform für ein ganzheitliches Markenerlebnis schafft. In der App finden sich interaktive Produktinformationen, After-Sales-Betreuung mit Angeboten wie Garantieverlängerung, Videos und Stories oder exklusive Eventeinladungen zu Outdoor-Events in Zusammenarbeit mit Handelspartnern. Zudem haben Kunden die Möglichkeit, ihre einzigartigen Outdoor-Erlebnisse in einem persönlichen Gipfeltagebuch zu sammeln und mit der Community zu teilen.

Die App ist seit Januar 2019 verfügbar und die NFC-Technologie wurde bereits in den ersten Produkten verarbeitet. So auch in der komfortablen, leichten und wasserdichten Albula HS Hooded Jacket.

Die intelligente Regenjacke

Photo: Mammut

Eine Produktneuheit im Mammut Sortiment, in der gleich mehrere der ausgewiesenen Innovationen zum Einsatz kommen, ist die Albula HS Hooded Jacket. Mit der Kombination aus Funktionalität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist sie als wegweisendes Produkt herauszustellen und bestimmt eine der Jacken, die im Handel mit der Unterstützung geschulter Fachverkäufer, auf große Resonanz stoßen wird. Hervorzuheben sind hierbei besonders fünf Argumente in Bezug auf Nachhaltigkeit und Technologie: Es handelt sich um ein bluesign-Produkt, die Jacke wurde mit dem wassersparenden Dope-Dye-Verfahren gefärbt, sie ist PFC-frei, der Hauptstoff besteht aus 100 Prozent recyceltem Polyester und Mammut Connect ist bereits darin verarbeitet.

Neben all diesen innovativen Entwicklungen kommt der Kunde bei der Wahl dieser Regenjacke selbstverständlich in den Genuss all der Vorzüge, die man von Mammut auch sonst kennt und erwartet: Die 10.000-mm-Wassersäule sorgt für Wasserfestigkeit, der Stretchanteil für hohe Bewegungsfreiheit und die regulierbare Kapuze und die verstellbaren Bündchen garantieren eine optimale Anpassung. In Summe ein hochwertiges und intelligentes Qualitätsprodukt, mit dem man schon jetzt die Zukunft von Mammut in den Händen hält.

Hervorragende Leistung des Handels ermöglicht wegweisende Veränderung

Mit der Kombination aus Hartwaren, Schuhen und Bekleidung ist Mammut einer der komplettesten Anbieter im Outdoor-Markt und deckt die Bereiche Mountaineering, Climbing, Hiking, Skiing, Eiger Extreme & Urbaneering ab. Dieses riesige Portfolio, gepaart mit den neuen Technologien und Innovationen, kann es Kunden durchaus schwer machen, sich im Angebot zurecht zufinden. Umso mehr schätzt Mammut die enge und langjährige Beziehung mit dem Fachhandel und Veranstaltungen wie den vds-Super-Cup. Denn nur gemeinsam ist es möglich, die Qualität und das Ansehen der Outdoor-Branche auch künftig hoch zu halten.

Drei Tipps für das Verkaufsgespräch

  • Mammut steht für Langlebigkeit – einerseits zeigt sich das im knapp 160-jährigen Firmenbestehen und der damit verbundenen Erfahrung als Bergsport-Experte. Gleichzeitig sind auch die Produkte auf Langlebigkeit ausgelegt. Mammut verwendet hierfür beste Materialien und Technologien und unterstützt die Kunden dabei, die Langlebigkeit noch zusätzlich zu erhalten, indem Reinigungs- und Reparaturservices angeboten werden.

  • Mammut ist ein Traditionsunternehmen, das neue und teils aufwendige Wege nicht scheut. Insbesondere im Bereich Umweltschutz und Ethik unterwirft sich die Premium-Marke strengen Richtlinien und Standards, die sie auch von ihren Lieferanten einfordert. Mit Gütesiegeln wie bluesign oder der Fair Wear Foundation garantiert Mammut dem Endkonsumenten somit Produkte, die Menschenwürde und die Umwelt achten.

  • Die Albula HS Hooded Jacket ist eine Regenjacke der neuesten Generation und verbindet bekannte Mammut Qualität mit digitalen Funktionen und nachhaltigen Produktionsprozessen.

Abschluss

Photo: Mammut

Gratulation! Sie haben es fast schon geschafft!

Jetzt nur noch die Prüfungsfragen beantworten und auf zum nächsten
"Das ist Sache"-Training!

Viel Erfolg!

 

Herzlichen Dank an die Partner des VDS-SUPER-CUP's!

„Das ist Sache“ ist ein Beihefter der Zeitschrift sport+mode mit Sportartikel-Wirtschaft und wird von der sport+mode-Redaktion in Zusammenarbeit mit der Industrie erstellt.

Mammut Connect ist eine App, die es dir ermöglicht, dich mit der Mammut Welt zu verbinden. Durch Scannen des NFC-Chips am Produkt ermöglicht dir die App verschiedene Features. Welches ist nicht enthalten?
Wie oft wird ein Bericht über den Status bei der Fair Wear Foundation erstellt?
Es gibt fünf bluesign-Prinzipien. Welches gehört nicht dazu?
Wofür steht das System bluesign?
Die Geschichte vonMammut geht auf eine kleine Seilerei in der Schweiz zurück. Seitdem sind von Mammut viele Innovationen in der Outdoor-Branche vorgestellt worden. Welcher Punkt ist nicht korrekt?
Mammut wurde als erste Outdoor-Marke Mitglied in der Fair Wear Foundation. Seit wann ist Mammut Mitglied der Fair Wear Foundation?
Wann wurde das bluesign-System entwickelt?
Wie viele Mitglieder hat die Fair Wear Foundation?
Hinter welchem Ziel steht die Fair Wear Foundation nicht?
Was gehört nicht zu den ökologischen Vorteilen von bluesign-Produkten?
Umweltfreundlich. Komfortabel. Leicht. Welche Eigenschaften treffen nicht alle auf die Regenjacke Albula HS Hooded Jacket zu?
In welchem Land produziert Mammut nicht?
Bis wann möchte Mammut PFC komplett aus seinem Sortiment eliminieren?
Welche Aussage zur Überwachung der Arbeitsbedingungen stimmt nicht?
Mammut unterteilt seine Produkte nach Einsatzbereichen in verschiedene Einsatzbereiche/Produktkategorien. Welches Einsatzgebiet gehört nicht dazu?

Informationen

Anmeldung

Um an diesem Training teilzunehmen müssen Sie sich zuerst anmelden.

Passwort vergessen