Skitourenausrüstung

Einführung

Der aktuelle Skitouren-Boom – und seine Spielarten

Tür zu und raus: Dass sich nach langen Tagen mitten im Geschäftsrummel, nach stressigen Bürostunden inmitten einer Medienüberflutung viel Bewegung möglichst draußen in der Natur eine ideale Erholung ist, ist bekannt. Dass Wintersport einen deutlich höheren Beitrag dazu liefert als Faulenzen in der Sonne, hat man inzwischen auch belegt. Die Steigerung des Wohlgefühls heißt seit einiger Zeit für immer mehr Sportler: Skitouren. Waren es früher nur ein paar Ausnahmeathleten, die sich jenseits des Pistentrubels in der weißen Pracht vergnügten, so sind heute Jugendliche beim Freeriden, Senioren auf gemütlichen Kurztouren, Berufstätige bei After-Work-Sprints und Freaks bei Rennen und Skidurchquerungen zu beobachten. Die Wintersportler sind erfinderisch geworden: Pistentouren ermöglichen einen risikoarmen und trainingseffektiven Einstieg, auf öffentlichen Tourenlehrpfaden kann man sich mit dem Sicherheitsmanagement  anfreunden. Neuester Tourenboom: Der nächtliche Stammtisch auf der Hütte. Aber Achtung: Bei Vollmond-Touren muss man mittlerweile schon einen Platz in der warmen Stubn reservieren. (Bild: Hagan)

Die Wintersport-Regionen haben sich auf den Trend schon eingestellt: In vielen Skigebieten werden Skirouten mit kurzen Aufstiegen und gigantischen Abfahrten ausgewiesen, die Freeride-Community wächst und wächst. Andere Täler setzen auf diejenigen, die sich gleich komplett das Liftgeld sparen und etablieren sich als reines Tourengebiet. Selbstverständlich sind mittlerweile Hütten- und Pistentouren auf allen Ortsplänen, Skipanoramen und Homepages dabei. Ein Riesenmarkt brummt… Ob man nun dem Rummel entfliehen will und die Stille und die Unberührtheit der Natur sucht. Oder ob man an seine Grenzen gehen und Kraft und Kondition testen will. Ob man Zöpferl in den Pulverschee zaubert und sich im puren Licht funkelnder Kristalle sonnt. Oder ob man die ultimative Line ins Gelände schreibt und, ausgepumpt und glückselig, am Ende vor seinem Kunstwerk in Weiß steht. Für alle gilt: Kein Spaß ohne das passende Equipment.

Drei Anforderungen muss die Ausrüstung erfüllen: Optimale Funktion, optimaler Spaß, optimale Sicherheit. Das gilt auch für den modernen Tourenski: Der Fokus wird zunehmend auf gute Fahreigenschaften gelegt. Allround-Tourenski, die einen pragmatischen Kompromiss aus niedrigem Gewicht und soliden Fahreigenschaften bieten, beherrschen den Markt mit rund 70 Prozent. Schwer im Kommen sind, nicht nur bei Freeridern, die etwas breiteren „Powderlatten“, die im Tiefschnee viel Auftrieb geben. In Sachen Tourenskistiefel und Tourenbindung geht der Trend zur Mitte: stabil und trotzdem leicht. Die Bandbreite der Skier fordert auch die Hersteller der Steigfelle enorm heraus: Die Felle müssen perfekt zum Ski passen, sollen gleichermaßen gut gleiten wie halten und auch noch bei Extremtemperaturen verlässlich sein.

Wer hier gut beraten wird und frisch gerüstet ab ins Gelände gehen will, für den gilt aber vor allem noch eines: Schaufel, Sonde und Lawinenverschüttetensuchgerät gehören unbedingt dazu!

Dauer des Trainings: ca. 20 Minuten.

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