Trittsicherheit - passendes Schuhwerk am Berg

Einführung

Photo: Christian Penning

Unfälle am Berg vermeiden – passendes Schuhwerk senkt das Risiko  

„Wanderer abgestürzt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.“ Schlagzeilen wie diese sind keine Seltenheit. Neben fehlender Erfahrung und Fitness ist nicht selten auch mangelhafte Ausrüstung vor solche Unglücke verantwortlich. Ganz vorne rangiert dabei falsches Schuhwerk. 87 Menschen haben laut Statistik des Österreichischen Kuratoriums für alpine Sicherheit zwischen Anfang Juni und Ende August 2015 bei Bergunfällen in den Österreichischen Alpen ihr Leben verloren. Das waren 18 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine Untersuchung des Deutschen Alpenvereins (DAV) hat ergeben: Knapp die Hälfte aller Wanderunfälle sind die Folge von Stolpern, Umknicken oder Stürzen. Drei Viertel dieser sturzbedingten Unfälle passieren im Abstieg, wenn die Konzentration sinkt. Viele davon könnten durch eine entsprechende Vorbereitung vermieden werden. Dazu gehört neben den körperlichen Voraussetzungen auch geeignetes Schuhwerk.  

Diese Problematik ist nicht neu. Bei einem Bergunglück 1935 auf der Punta Rasica (3305 m) im Bergell an der schweizerisch-italienischen Grenze starben sechs Bergsteiger. Ursache: untaugliches Schuhwerk. Vitale Bramani (1900 – 1970), ebenfalls Bergsteiger, entwickelte daraufhin zusammen mit seinem Freund Ettore Castiglione und dem Reifenhersteller Pirelli eine wasser- und winterfeste Gummisohle mit griffigem Profil, speziell abgestimmt auf den Einsatz in den Bergen. Der Start des Unternehmens Vibram. Die Initialien des Gründers stehen mittlerweile für die weltweit erfolgreichste Sohlenmarke im Bergsport. Viele namhafte Hersteller wie Lowa, Salewa, Hanwag, Meindl, The North Face, Aku und viele andere setzen auf das Knowhow des Sohlenspezialisten. Noch heute erinnern die sternförmigen Stollen in der Profilsohle an die einstigen Nagelschuhprofile, die Bramani und Castiglione durch Gummiprofile ersetzten. Doch auch andere Hersteller bieten längst ausgefeilte Sohlenkonstruktionen. Letztendlich zählt die Performance. Sprich: Der Grip, der Halt, die Stabilität, die ein Wander- und Bergschuh vermittelt, und seine Eignung für das Terrain, in dem man unterwegs ist.

Dauer des Trainings: ca. 15 Minuten

Informationen

Wir haben die Trainings für Sie unterteilt in 5 Sektionen. Zunächst fangen wir mit einer kurzen Einführung an, in der wir Ihnen die Inhalte vorstellen, über die im Weiteren gesprochen wird. Nach dieser Einführung stellen wir Ihnen das Grundwissen vor, um danach die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten im Verkauf zu beschreiben. Dann folgt als Abschluss eine Zusammenfassung. Diese wird Sie dabei unterstützen, das Wissen im Verkaufsgespräch erfolgreich einzusetzen. Durch die Teilnahme an dem dann folgenden Test erhalten Sie die Möglichkeit, Ihr neu erworbenes Wissen in Form eines Trainingszertifikats zu dokumentieren. Das Zertifikat erhalten Sie, wenn Sie die Beantwortung der Testfragen in max. 2 Durchgängen richtig beantwortet haben. In jedem Fall eines erfolgreichen Trainings-Abschlusses (auch nach mehr als 2 Versuchen) werden Sie in die Gewinnerdatenbank zur Ziehung der Wochen- Monatsgewinne aufgenommen. Und nun viel Spass!

Anmeldung

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